Donnerstag, 20. Dezember 2007

Hallo Freunde des guten Geschmacks…

Hier für euch mein erster Eintrag auf dem wunderbar philosophischen und humorvollen „Polyfeucht“ blog…*blabla*

Nun zu meinem heutigen Erlebnis, welches jedwede bisher da gewesene Angst und Peinigung in den Schatten stellt.
Ich habe es schon öfters festgestellt und heute eine erneute Bestätigung dafür erfahren…Kiefernorthopäden sind grausam und üben ihren Beruf nur aus um die Menschen das Fürchten zu lehren.
Doch beginnen wir am Anfang: Ich bin von Haus aus ein Mensch der eine rege Abneigung gegen Ärzte jeglicher Art hegt. Man könnte es vielleicht sogar eine Arzt Phobie nennen…
Als ich heute in der Praxis ankam, wurde ich zunächst ganz harmlos gebeten auf dem Stuhl platz zu nehmen .Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass nun eine *einfache* Zahn- reinigung vollzogen würde. Ich legte mich auf den Stuhl darauf bedacht mich nicht in der Bewegung vom gleißenden licht blenden zu lassen, welches an einem drehbaren arm über mir montiert war…Dreharm …Moment…Als die Arzthelferin erscheint, sieht es so aus als ob auch sie heute zum ersten mal bemerkt dass, das licht drehbar ist, was ich an ihrem dumpfen Blick erkennen kann. Sie grinst. Ich ahne was passieren wird. In ihrer unschuldig wirkenden Hülle wendet sie sich zu mir und fragt mich ob alles in Ordnung sei …und reißt urplötzlich das Licht herum. Ein greller schein blendet mich, dass ich mich ernsthaft fragen muss ob ich denn je wieder sehen kann. Als sich meine, schon stumpfen, Augen an das Licht gewöhnt haben seh ich wie die Arzthelferin mit einer Sonnenbrille auf mich zuläuft. Ihre Worte waren tatsächlich: „So jetzt setzt du die mal auf damit dich das Licht nicht so blendet!“. Ich dachte nur: „Jetzt nachdem meine Dioptrienzahl unendlich überschreitet freut es mich wirklich diese wundervolle, blauumrandete und grünglasige Sonnenbrille in Empfang zu nehmen.“ Es war ein graus. Doch die Brille dämpfte das Licht wirklich. Ich blickte über mich, auf den Teleskoparm der mich zuvor erblinden lies und war fasziniert über ein weiteres Detail. In der Mitte des Lichts war ein Spiegel justiert, in dem ich mich gerade recht anschauen konnte. Als ich 2 Minuten später über mich blickte hatte ich nicht nur diese unsäglich hässliche Brille auf, nein zudem hatte ich noch eine klemme im mund die meine Mundwinkel aufsperrte. Es war ein sonderbares Bild.
Auch neben mir, wurde nun ein Mädchen auf ähnliche Art und Weiße grausam gefoltert, was zur Folge hatte das auch sie von einer Frau im weißen Kittel „betreut“ wurde. Die beiden Sadistinnen fingen angeregt an sich zu unterhalten was sie heute denn zum Mittag essen sollten, während ich darüber aufgeklärt wurde das nun noch ein „Schutzlack“ meine zähne bedecken sollte. Ich als Freund des farbigen Lacks ging naiver weise davon aus das es „ Sooo schlimm“ schon nicht werden würde. Weit gefehlt. Ich bekam eine Flüssigkeit in den mund die mich dem Tod nahe trieb…*leichte Übertreibung*…aber lecker war’s sicher nicht…als ich dann mit der Flüssigkeit 5 Minuten „aus versehen vergessen“ wurde und der Arzt sein Werk begutachtete, war ich erlöst. Ich faltete die Hände und warf ein Stoßgebet Richtung Mekka. Als ich nach fünf schritten den Arzt hörte wie er rief: „In 4 Wochen sehen wir uns wieder!“, war ich kurz schockiert. ;-)

2 Kommentare:

Matthias hat gesagt…

genial! XDD
ich wusste, dass du gut schrieben kannst, aber meine vorstellungen wurden übertroffen ; )

dieses schellmann-phänomen ist mir auch schon bekannt. zahnreinigungen sind nahtodäquivalente!
ich wünsche sowas nichtmal franz.

andy. hat gesagt…

hahaha ich kenne das nur zu gut. Ich bin froh dass ich diese Zeit hinter mir habe ;)

ansonsten: netter text :)
gefällt mir.