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Donnerstag, 31. Dezember 2009

2009. 2010!



Statt einen weiteren "Das war 2009"-Rückblick ins Netz zu setzen, werfe ich an dieser Stelle einen zwinkernden Blick nach vorne.

Denn heute ist mir unglaublicherweise zum ersten Mal aufgefallen, dass morgen ein neues Jahrzehnt beginnt. Jede Jahreszahl mit Doppelnull wird sozusagen zum "vergangenen Jahrzehnt" gezählt. Plötzlich ist 2004 gar nicht mehr so mein Zeitalter, denn ich lebe 2010 - das Zeitalter von GooglePhones und sichbeinnaheselbstfahrenden Autos, von volldigitalisierten Medien und Web 2.1 ganz zu schweigen. Aber auch ein Zeitalter der Schulden und des Schuldbewusstseins. Wahrscheinlich mein spannendstes Jahrzehnt. 2010 werde ich neunzehn, 2019 achtundzwanzig. Aber da man dank der modernen Medizin mittlerweile locker 100 wird, möchte ich noch nicht zu viel spekulieren.

Interessant wäre auch der Aspekt, dass 2012 eh die Welt untergeht. Die Anzahl derjenigen, die sich ernsthaft darauf vorbereiten, lässt sich seit gleichbetiteltem Film wohl schon nicht mehr an einer Hand abzählen.

Am meisten aber schwanken meine Gefühle, wenn ich an die unmittelbare Zukunft denke: 2010. Viele viele Vorsätze; im Gegensatz zu den Vorjahren noch mehr und wirklich ernst gemeinte. Zum Beispiel ein 1,9-Abi. Zivildienst im Altenheim (Man muss meine Einstellung zu alten Menschen kennen, um diesen Vorsatz zu verstehen). Die Mähne kommt ab. Geld verdienen gehen. Den Schreibtisch ordentlich halten. Und hier hört die Glaubwürdigkeit auch fast schon wieder auf.

polyfeucht-2009 in Zahlen:
2. Jahr.
109 Einträge.
14206 Klicks.
10335 Besucher.
ca. 50 angefangene, nicht veröffentlichte Artikel.

polyfeucht-2010 Prognose:
12 Einträge (wie stressig das Abitur sein kann und wie ich mich davor drücken will.)
ca. 350 angefangene, nicht veröffentlichte Artikel
1 verbleibender Autor.


So, und jetzt steigt die letzte Kollektivparty 2009, die gleichzeitig die erste 2010 sein wird. Oh yeah.


MK.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Beim Bäcker.

In der Nähe meiner Schule ist ein Bäcker.
So oft, wie ich da hingehe, hab ich von jeden Gebäcksorten schon so viele Stücke gegessen, dass ich angefangen habe, extreme Abweichungen zu dokumentieren.

Den Anfang machen heute der sprichwörtlichste Salzweck und der Gigandonut.






Ich würde ja gerne sinnvollere und somit aufwändigere Posts machen.
Aber mein Tagesablauf ist dank Abiturjahr auf Schule, Lernen und Regeneration zusammengeschrumpft.
Ich warte sehnsüchtig auf die Weihnachtsferien.
Bis dann!


MK.

Donnerstag, 26. November 2009

Wahlbeteiligung steigern.

Viel mehr Bürger würden wählen gehen, wenn man statt Stimmen auch Gegenstimmen vergeben könnte.

Da müsste mal wer ne groß angesetzte Umfrage starten.


MK.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Hokus Lokus VI.



Ihr kennt das Phänomen; Man bläst über den Flaschenrand hinweg und je nach dem, wie viel Flüssigkeit in der Flasche ist, variiert der Ton und somit die Frequenz.
Umso stärker man bläst, desto lauter der Ton.

Heute ist der Tag der Unnötigkeit und des Übermuts, was mir wieder auffiel, als ich die frisch angebrochene Limo-Flasche durch eben dieses Verfahren und durch Zufall in starke Schwingung versetzt hatte.

Der Gedanke war dann der, ob man eine solche Frequenz erzeugen kann, die die Flasche zerbersten ließe.

Hat jemand Lust und Zeit, das auf experimentelle Weise herauszufinden?
Ich hätte gerade übelst Bock darauf.


MK.

Dienstag, 17. Februar 2009

Hokus Lokus V.


cc mcmarclouwes


Da stehen mir die Haare zu Berge;

Folgende Situation:
Man bereitet ein Mittagessen für die Familie vor,
Man kauft ein; ein Kilo Hühnchenbrustfilets, zwei Brokkolikeulen und eine Packung Nudeln, dazu gibt es einen Pott Soße.

Für das Kilo Hähnchenbrustfilets mussten knapp drei Hühner ihr Leben lassen. Um diese zu züchten brauchte man eine geeignete beheizte und saubere Anlage und natürlich ein paar Zentner Getreide. Wir gehen davon aus, dass die Hühner mehr oder weniger artgerecht gehalten wurden.

Der Brokkoli wurde im Mittelmeerraum angebaut, da er dem deutschen Winter nicht standhalten könnte. Transport in den heimischen Supermarkt erfolgte nicht via Solarmobil sondern mit Hilfe von Fahrzeugen, die beim Betrieb fossile Brennstoffe in ganz grob geschätzt 80% Wärme und 20% Energie umwandeln.

Die Nudeln wurden in Deutschland hergestellt und zwar aus Mehl, wofür ein paar Kilo Getreide angebaut werden mussten, die Eier kamen - je nach Betrieb - aus lebewesenunwürdiger Massentierhaltung oder vom lokalen Bauernhof.

Für die Aromastoffe der Soße wurde Fleisch ausgekocht und dann weggeworfen.


So viel zu den Zutaten.
Nun wurde alles mit viel Liebe zubereitet und angerichtet.
Alle sind satt und zufrieden, aber ... halt!
Gegessen wurde nicht alles, in den Schüsseln und auf den Tellern sind noch ganze Brustfilets und Brokkoliröschen und der Soßentopf ist noch halbvoll.

Nun, was tun?
Wegen einer Fehleinschätzung wurden zu viele Nahrungsmittel eingekauft und hergeschafft. Ein Huhn ist dafür gestorben, dass seine Brust auf dem Teller liegen bleibt und kalt wird.
"Ach, das hat es nicht verdient, das Huhn...", denkt sich dann der eine und stopft es in seinen Magen hinein wodurch er ihn unnötig ausweitet und ein Sättigungsgefühl bei späteren Verzehrungen somit erst ein wenig später eintritt.


Hm, kein Ding eigentlich. Kein Ding, eigentlich, wenn es einmal im Jahr passiert. Allerdings hat ein Jahr nicht nur einen Mittag, an dem gegessen wird.


Über den Hunger hinaus zu essen, ist klar, da wird man, um mal kein Blatt vor den Mund zu nehmen, fett.
Und das wiederum wird schnell zur Gewohnheit und die daraus resultierenden gesundheitlichen Probleme schaden wiederum allen (mehr Arztbesuche, höhere Kosten für Krankenkassen, und alles, was dem nachgezogen wird).
Und über den Hunger hinaus zu kochen,... nunja.


MK.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Wirtschaft ist,...



Wenn aus Kunst ein Produkt wird.
Wenn der Profit wichtiger als die Fans ist.

[Der Kinostart für Harry Potter und der Halbblutprinz wurde zuerst für den Juli 2008] angekündigt. Die Produktion hat im Frühjahr 2007 begonnen und [wurde "aufgrund des Autorenstreiks" erst] im Herbst 2008 beendet. Am 17. Mai 2008 wurden die Dreharbeiten für den Film abgeschlossen. Ab dem 20. November 2008 sollte der Film in den britischen, US-amerikanischen und europäischen Kinos anlaufen. Warner verschob den Termin im August um 8 Monate nach hinten, auf den 17. Juli 2009.
quelle: wikipedia


Mich kratzt es zwar wenig, weil ich Harry Potter nicht brauche und mir auch nur dann reinziehe, wenn ich in einen geistigen Entwicklungszustand zurückverfalle, der in der Grundschulzeit liegt.

Aber das Argument, dass man sich vom Kinostart nächsten Sommer mehr Besucher erhoffe,... hmm.
Die hohen Ausgaben müssen ja auch irgendwie gedeckt werden. Also. So richtig. Vielfach. In Potenz.
Ich freu mich schon auf den Kinostart von Teil 87 von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes im Sommer 2023. Kriegt auf jeden Fall schonmal den Oscar für die beste Maske. Wobei sich der Bartschatten von Radcliffe ja schon jetzt nicht mehr richtig überdecken lässt...


MK.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Über die Jahreszeiten.

































Januar, Februar, März April,
die Jahreszeit steht niemals still,
Mai, Juni, Juli, August,
ach, hier vergeht mir die Lust...


Irgendwie krass, wie man schon zwei Monate vor der eigentlichen Weihnachtszeit Bananen und Lebkuchen nebeneinander im Supermarkt findet. Und immer noch.

Is ja schon schön und so, aber... irgendwas läuft hier doch nich ganz natürlich oder traditionell?


MK.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Hokus Lokus II.

oder: Die Emanzipation der Weiber in der Sprache.

Aber bevor ich beginne, drei Feststellungen.
1.) Es ist ein schwieriges und überstrapaziertes Thema.
2.) Die Emanzipation äußert sich nicht (nur) in den hier dargestellten Askpekten der Sprache.
3.) Nick kackt.

Was mir letztens aufm Pott klar wurde.
Im Gegensatz zum Spanischen, in dem man immer vom Mann ausgeht und vieles nur in maskuliner Form vorhanden ist, gab es in der deutschen Sprache eine Reform in Sachen "nichtsexistischen Sprachgebrauch[es]". Eine regelrechte Glanzleistung der Feministinnen SprachreformiererInnen ist das... Binnen-I.
Ich will kotzen.

Dabei ist es doch schon genug, dass der Plural immer mit dem femininen Artikel "die" gebildet wird. HALLOOOO!? Wo bleibt da die Gleichberechtigung?!
Das Fenster -> Der Fenster. Das wär doch ma männlich!?
Aber nein, es heißt Das Fenster -> Die Fenster.
Bald auch Das Fenster -> Die FensterInnen.

Und da, wo es keinen wirklichen Plural gibt, ist der Genus von vornherein feminin.
Die Erde.
Die Milchstraße.
Die Welt.
Die Mehrzahl!

Fakt ist. Die Frauen kriegen quasi alles. Und wollen immer mehr.
Das Prinzip vom kleinen Finger und dem ganzen Mann der ganzen Hand.

Behaltet das mal im Hinterkopf...


MK.

Montag, 22. September 2008

Hokus Lokus I.

Der Start der Serie beginnt mit einer Gedankenkette.
Ich lauschte gerade "My Apocalypse" von Metallica, bevor ich das stille Örtchen aufgesucht habe.
Der Titel ging mir im Kopf herum und das "po" von "Apoclapyse" klang so seltsam vertraut.
Nächster Gedanke war Popo.

Hier wären wir.
Ich meine - Popo! Wer kennt ihn nicht?













Was mir als Vor-Teenager nie aufgefallen ist, ist die "political incorrectness" hinter diesem Charakter.
Son Goku: "Hallo!"
Popo: "Hi!"
Son Goku: "Bist DU Gott?"
Popo: "Nö. - Ich sein Popo ... Diener von Gott."

Eine schwarze Gestalt, schwärzer geht nich, die mit einem typischen minderbemittelten-Slang spricht und sich dann auch noch als Diener ausgibt. HALLO!? XDDD

Es ist schon irgendwie krass. Ich hab den nie wirklich gemocht. Popo war immer nur ein Gag am Rande. Und jetzt, ca. 6 Jahre nach meinem "ersten Mal" was Mangas anbelangt, sehe ich in der Gestalt des Popo so viel mehr Assoziationen, mhm... XD
Es ist schon ganz schön derb, wenn man mal überlegt... xD
Akira Toriyama sammalt ja auch mit Leidenschaft Deutsche Modellpanzer.










[Popo auf der Plantage]


Nunja.

Schon krass, was einem so auf dem Pott wieder alles einfällt.


MK.

Auf dem Klo ist kein Mensch gut oder böse.

Eben auf dem Klo kamen mir zwei kranke Gedanken.
Wie das nunmal immer so ist.
Den ersten erläuertere ich später, den zweiten erfahrt ihr schon jetzt.

Ich hatte die Idee, eine ganze Serie für diese Gedanken zu starten. Ich nenne die Serie Hokus Lokus.

Weiß nicht, ob es euch auch so geht - mir geht es zumindest so. Mir fallen auf dem Klo die absurdesten und offenbarensten Sachen ein. Das kennen wir doch irgendwoher? Wird sich der ein oder andere denken. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Liter Tränen ich bei dieser Episode gelacht habe XD


Statt zu denken "AAARGHHH!!! ALLES RAUS, WAS KEINE MIETE ZAHLT NGHNNNNHHNNNGGG!!" erwacht in mir Buddha und ich sinniere über Koans, deren Lösung plötzlich offensichtlich erscheint. Mein Koan für euch: "Auf dem Klo ist kein Mensch gut oder böse". (Viel Spaß.)

Und genau solche Geistesblitze und Gedanken möchte ich von nun an in diesem Blog festhalten xD


MK.